Projekte › Villa Merländer
Zeitzeugenserie · Dauerausstellung · Krefeld
Ihre Stimmen,
für die Dauerausstellung
Interviewfilme mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der NS-Verfolgung für die neue Dauerausstellung der NS-Dokumentationsstelle Krefeld / Villa Merländer. Elf Gesprächsfilme (Stand 2026) — Produktion, Kamera, Schnitt und Regie aus einer Hand, in einem Prozess, der den Menschen vor der Kamera ernst nimmt.
Die Aufgabe
In einer Dauerausstellung laufen Interviewfilme nicht über Wochen, sondern über Jahre. Das stellt Anforderungen, die über „gutes Filmmaterial" hinausgehen: Gesprächsführung, die auch hochbetagten Menschen gerecht wird; Rechteklärung, die für jede Person dokumentiert ist; und eine technische Übergabe, aus der Museums- und Bildungsteams künftig schöpfen können, ohne wieder beim Produzenten anfragen zu müssen.
Genau dafür ist dieses Projekt gebaut: ein ruhiges Setting, Untertitel für alle Filme, Erschließung je Person (Name, Ort, Datum, Rechtevermerk) und eine dokumentierte Übergabe an die Ausstellungsabteilung. Die Interviewstationen sind für eine langjährige Laufzeit in der Ausstellung vorgesehen.
Die neue Dauerausstellung der Villa Merländer wurde im Mai 2026 eröffnet; gefördert wurde sie unter anderem von der NRW-Stiftung (130.000 €) und der Sparkassen-Stiftung (32.250 €) sowie weiteren Stiftungen und Spenden. Kuratierung: Robert Muschalla; Leitung NS-Dokumentationsstelle: Dr. Sandra Franz.
Die Eröffnungsveranstaltung — Gespräch vor Publikum
Zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung im Mai 2026 kam das Gespräch der Serie erstmals vor Publikum: ein Zeitzeugengespräch als öffentliches Format — das Modell für Häuser, die ihre Interviewserie lebendig halten wollen, statt sie nur auf Monitoren laufen zu lassen. Kompakte Web-Fassung (720p), vom eigenen Server, ohne Tracking; Aufzeichnung in 4K. Provisorisches Standbild.
Credits: Ilja Kagan (Konzeption, Produktion, Technik, Licht, Kamera, Schnitt, Führung von Teilen des Interviews) · Dr. Sandra Franz und Robert Muschalla (Vorbereitung und Nachbereitung der Interviews) · Robert Muschalla (Interviewführung / Kurator der Ausstellung).
Vertiefung: Thomas Gabelin im Gespräch
Thomas Gabelin — einer der Zeitzeugen der Serie — im Gespräch am Berufskolleg Vera Beckers in Viersen: ein Zeitzeugengespräch, das vor Schülerinnen und Schülern aufgezeichnet wurde und so die Brücke schlägt zwischen Ausstellungsarchiv und Klassenzimmer. Kompakte Web-Fassung (720p), vom eigenen Server, ohne Tracking; der Film wurde in 4K produziert. Provisorisches Standbild.
Was diese Serie für Ihr Haus leistet
Vor der Kamera: Menschen, nicht Themen
Jedes Gespräch beginnt mit einem ruhigen, geschützten Rahmen — auf Wunsch mit Vorgespräch. Deshalb sprechen hier Menschen, die anders nie erzählt hätten.
Nach dem Schnitt: Archiv, nicht Datei
Erschlossene Dateinamen, Rechtevermerke je Person, Untertitel, dokumentierte Übergabe. Ihre Nachfolge-Teams können zitieren, ohne zu raten.
Fördermittelfähig kalkuliert
Die Serie ist in Tranchen kalkuliert — so, wie Gedenkstätten und Förderer planen. Auf Wunsch liefere ich Kalkulationsbausteine für Ihren Antrag.
Bilder
Aus der Interviewreihe sind hier nur veröffentlichte Bilder — die Würde der Gespräche und die Freigaben der Menschen haben Vorrang vor einer vollständigen Galerie. Bildmaterial folgt in Kürze.
Zeitzeugengespräche für Ihre Ausstellung oder Ihr Bildungsprogramm?
Kennen Sie Ihr Haus, Ihren Sammlungskontext und Ihre Fristen — ich bringe die Menschen ins Gespräch und die Serie bis zur archivfähigen Übergabe.