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Wissen für Entscheiderinnen und Entscheider
Zeitzeugeninterviews
planen — von Anfang an richtig
Die Fragen, die uns vor jedem Projekt erreichen — mit ehrlichen Antworten. Wer selbst plant, hier oder mit uns, plant mindestens einmal weniger um.
Häufige Fragen
Wie werden Zeitzeugeninterview-Projekte kalkuliert?
Wie planen wir eine Interviewserie mit Fördermitteln?
Welche Fragen gehören in ein Zeitzeugengespräch?
Wie lange dürfen Zeitzeugen-Interviews online stehen?
Wir haben ein Medienbüro — warum extern?
Können Angehörige Entscheidungen mittragen, wenn die protokollierte Person verstorben ist?
Kurz geplant: die drei klassischen Fehler
1. Erst drehen, dann Rechte
Wird die Einwilligung nach dem Drehtag verhandelt, ist die Verhandlungslage schlecht. Rechte gehören vor dem ersten Kamerablick auf den Tisch — mit Geltungsbereich und Dauer.
2. Ausstellung und Web vermischt
Filme, die für den Monitor in der Ausstellung geschnitten sind, funktionieren online selten — rechtlich wie dramaturgisch. Web braucht eigene Fassungen und eigene Freigaben.
3. Material ohne Erschließung
Wer nur Dateien bekommt, verliert den Kontext — und damit die Zitierfähigkeit. Erschließung (Person, Ort, Datum, Rechte) ist kein Luxus, sie ist die Voraussetzung für dauerhafte Nutzung.
Noch offene Fragen?
Sie können mich einfach fragen — auch ohne konkretes Projekt. Antwort in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.